Die Riffbauer von Bali

Das Meeresinnere bietet fantastische Räume. Als in den 1960er Jahren Unterwasser Forschungsstationen realisiert wurden, rückten Orte unter dem Meeresspiegel – für kurze Zeit – in greifbare Nähe architektonischer Gestaltung. Allerdings stand der Aufwand, der betrieben wurde, in keinem akzeptablen Verhältnis zum Nutzen dieser Bauwerke.

In Luxushotels, denen Korallenriffe als Schlafzimmerkulisse dienen, blieb der Traum vom menschlichen Bauen im Meer präsent. Die Reportage zeigt, das man Korallen aber auch anders in Hotels integrieren kann – als Zuschlag im Beton. Heute sehen wir ernst zu nehmende Bedrohungen als Folge des Raubbaus der Meere. Auf Bali zerstören Wellen, die früher durch Riffe gebremst wurden, Landschaft und Kulturerbe.

Der Dokumentarfilm eröffnet den Blick auf eine Architektur, die nur indirekt für den Menschen gemacht ist und Korallen einen neuen Lebensraum bietet. Ein schöner Versuch, die Naturgewalten zu beruhigen.

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Ein Kommentar

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