Elephant And Castle

Foto: ARTE France, © Les Films d’Ici

In London wird ein Viertel mit staatlich geförderten Sozialwohnungen abgerissen und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt. Die arte Reportage kritisiert die neoliberale Wohnraumpolitik, die seit Margaret Thatcher in England betrieben wird, am Beispiel des Gebietes Elephant and Castle.

Es stellt sich die Frage, welche Öffentlichkeit gemeint ist, wenn der leitende Architekt des neuen Projektes behauptet, die entstehenden Stadträume kommen ihr zugute. Weiterhin setzt er sich dafür ein, dass man im Sinne einer gesunden Durchmischung das Viertel nicht allein den Armen vorbehalten dürfe und Reiche auch die Möglichkeit erhalten sollten, dort zu siedeln. Wenn im Gegenzug auch in der Londoner Innenstadt mehr Sozialwohnungen gebaut würden, wäre dieses Argument vielleicht glaubwürdiger.

Den derzeitigen Bewohnern, die den Ort verlassen müssen, wurde frühzeitiger Ersatz versprochen, allein steht er zum Zeitpunkt der Räumung noch nicht zur Verfügung.
Die Reportage ist auf arte+7 leider nicht mehr verfügbar.

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